Freitag, 14. Juni 2013

Pocket Queries in GSAK importieren

Voraussetzung: Daily Pocket Queries erstellen
In den ersten beiden PQ Tutorials wurde erklärt wie man ne PQ bzw. eine Reihe von regelmäßigen PQs erstellt. Heute geht es darum wie GSAK mit diesen PQs seine lokale Datenbank aktuell hält.

Abbildung 1: GSAK kann Pocket Queries über die Geocaching.com api herunterladen und verarbeiten.
Der Download der PQs ist relativ einfach zu handeln. Ihr klickt einfach auf Geocaching.com access und anschließend auf Download PocketQueries. Im darauffolgenden Fenster (siehe Abb. 1) werden alle verfügbaren PQs angezeigt, die ihr einzeln auswählen könntet. Im unteren Teil könnt ihr festlegen, wo die PQs abgelegt werden sollen und dass sie nach dem Download verarbeitet werden. Typischerweise werden sie in die vordefinierte Datenbank default importiert.

Abbildung 2: Normalerweise möchte man jede PQ nur einmal herunterladen
Jetzt wäre es bei einem Daily-Update ja eher suboptimal jedes Mal zu prüfen welche PQ bereits geladen wurde und welche noch zu markieren ist. Deswegen fühlen wir uns als fortgeschrittener User und lassen die Maustaste beim Reiter Advanced interagieren.
Wenn unser Bildschirm Abb. 2 ähnelt, wählen wir Download all Pocket Queries not yet downloaded und speichern die Einstellung der Download Pocket Queries Funktion als MyPQDLSettings ab. Der Name darf frei gewählt werden, ihr solltet ihn euch aber gut merken, in späteren Tutorials werden wir den Download-Schritt mittels Macros weiter automatisieren.

Abbildung 3: Der Download läuft. Zeit um sich zurückzulehnen oder den nächsten Mysterie zu lösen
Danach heißt es für ein paar Sekunden / Minuten sich zurückzulehen und abzuwarten, denn nun beginnt GSAK die PQs herunterzuladen und anschließend mit den bereits bestehenden Caches in der Datenbank zu mergen. D.h. neue werden hinzugefügt, bestehende werden aktualisert, falls sie nicht von euch als gesperrt markiert wurden (RMT auf Cache -> Edit -> Checkbox lock auswählen.)
Je nach Internetgeschwindigkeit (oder gerade zuschlagener Telekom-Drossel) könnt ihr auch die nächste Cachetour planen oder WherIBlog durchstöbern.

Abbildung 4: Nach der Verarbeitung der PQs erfolgt eine ausführliche Zusammenfassung der Ereignisse
Ist der Download und die Verarbeitung beendet, erhaltet ihr eine Übersicht der geladenen Waypoints, der aktualiserten Cache, der gelöschten Caches und vieles mehr. Am interessantesten bei dieser Ansicht ist die Tabelle Waypoints in each file .
Hier könnt ihr schnell kontrollieren, ob in euren PQs noch Platz ist, oder ob die 1000er Marke erreicht sind. Wie man in Abb. 4 erkennen kann sieht es noch ganz entspannt aus, lediglich im Zeitraum von September 2010 bis August 2011 könnte es vorkommen, dass die am weitesten entfernten Caches nicht mehr erfasst werden, wenn in den nächsten zwei Tagen die Cacheraktivität steigt und damit die Anzahl der in den letzten 7 Tagen aktualiserten Caches aus diesem Zeitraum über die Millegrenze steigt.
Was sehr positiv zu bewerten ist, ist die Tatsache, dass in der w27er Query noch genügend Platz ist. Diese PQ wird nämlich jeden Tag wachsen, da wir ja erst Juni 2013 haben und die PQ alle zukünftigen Caches bis zum November erfassen wird. Sollte der Wert hier die 1000 erreichen, sollte man darüber nachdenken eine w28 einzuführen.

Kommentare:

  1. Der Login-Token wurde völlig unterschlagen - auch wäre es für deutschsprachige Leser des Tutorials evtl. sinnvoller, GSAK auch in deutsch zu verwenden.

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  2. OK, das mit dem Login habe ich vorausgesetzt.
    Da die deutsche Übersetzung bei Programmen wie GSAK oft etwas hinterherhängt arbeite ich bei so etwas lieber mit Englisch. Und da die technische Komponente nicht gerade ohne ist, kann man die Transferleistung des Übersetzens voraussetzen.

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  3. Schade - grad wenn die deutsche Übersetzung hinterherhängt (an welchen Stellen übrigens?) wäre Mithilfe nicht die schlechteste Idee. Gerade jetzt wird auch zur aktiven Mitarbeit aufgerufen.

    http://gsak.net/board/index.php?showtopic=25120

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  4. Das kann ja jeder halten wie er möchte. Als Softwareentwickler bin ich gewohnt mit englischsprachigen Tools zu arbeiten, d.h. für mich ist es recht ungewöhnlich GSAK auf deutsch zu bedienen. Aber so kompliziert ist das Umdenken von den englischen Screenshots zur deutschen GSAK Version ja nicht. Im Gegenteil, es erhöht den Lerneffekt :-)

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